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Samstag, den
02. September 1995
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Die Morgenröte sitzt am Himmel, die Vögel zwitschern.
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Das Frühstück ist aufgetischt und die ersten Frühaussteher krabbeln schon aus ihren Betten.
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Phoenix never die

Miracles of Hogwarts


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 Hermine Jean Granger

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AutorNachricht
Hermine Granger

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NAME : Mein voller Name lautet Hermine Jean Granger.
SPITZNAME : Hermine! Und, wenn es gar nicht anders geht, Mine. Aber darauf höre ich nicht wirklich.
BERUF : Meine guten Noten sind das Zeugniss für mein Schicksal: Schüler für die nächsten Jahrtausende - ähm, Jahre.
POSITION : Ich hasse Quidditch, damit das klar ist. Ich bin lieber auf dem Boden und sorge als Vertrauensschülerin für Ordnung.
ZWEITCHARAKTERE : Oh gott. Ich habe eine aufgedrehte Erstklässlerin namens Niamh und die süße drittklässlerin Carter irgendwo. Und die leben!

BeitragThema: Hermine Jean Granger   So Jun 19, 2011 10:58 pm







VORNAME Hermine Jean
Der Vorteil, wenn man einen eher außergewöhnlichen Namen hat? Irgendwie interessiert man sich für ihn, wo er herkommt und was er bedeutet.
Hermine kommt aus der griechischen Mythologie. Menelaos, der König von Sparta, soll seine Tochter so genannt haben. Soviel ich weiß, bedeutet er sowas wie gewaltig, groß, erhaben, allumfassend. Na danke, Mum. Was genau das jetzt für mich bedeutet? Keine Ahnung. Ich sage sowieso immer, dass meine Eltern meine Namen aus William Shakespears Wintermärchen haben. Das sagt den meisten weit mehr als griechische Mythologie.
Jean kommt ebenfalls aus dem Griechischen. Es ist die Kurzform von Johanna, was wiederrum die Gottbegnadete bedeutet. Jaa, ich muss schon sagen, meine Eltern hatten ein echt gutes Gefühl für Namensbedeutung. Ich für meinen Teil vermute, sie haben es eh nur genommen, weil sie es zu dem Zeitpunkt unglaublich schön fanden und ihr kleines Töchterchen so nennen wollten. Ich bin eigentlich ziemlich zufrieden mit dem Namen.
NACHNAME Granger
Mein Nachname lässt wohl darauf schließen, dass irgendwann irgendeiner meiner Vorfahren Farmer war, aber wen interessiert das denn schon groß? Es ist ein Nachname, so wie viele andere auch. Ich finde ihn mittlerweile gar nicht mehr so übel, er gehört einfach zu mir.
SPITZNAME Mine
Ja, irgendwie brauch jeder einen Spitznamen, dessen Name länger als eine Silbe ist. Mit Mine hab ich es noch ziemlich gut getroffen, es gab schon bei weitem schlimmeres. Früher nannte man mich auch mal Hasenzahn oder – von gewissen Leuten immer noch gerne verwendet – Schlammblut. Ich habe gelernt, es zu überhören. Lediglich Granger, darauf reagiere ich noch.
BLUTSTATUS Muggelstämmig
Oder, wie einige es gerne ausdrücken, ein Schlammblut. Ja, das Wort ist verletzend und es verfehlt gewiss nicht die Wirkung, die es erzielen soll. Meine Eltern sind nun mal Muggel. Sollte ich dann nicht stolz darauf sein, was ich bin? Ohne eingebildet klingen zu wollen: ich bin teilweise eine bessere Hexe als manch anderer.
ALTER 15 Jahre
Fünfzehn. Nicht sonderlich aussagekräftig, nicht besonders oder außergewöhnlich. Aber irgendwie mag ich es auch. Wenn man es genau nimmt, bin ich in gar nicht allzu langer Zeit sogar schon sechszehn und eine der ältesten im Jahrgang.
GEBURTSTAG 19.09.1979
Irgendwie finde ich, dass das ein schönes Datum ist, mit all den Neunen. Außerdem hab ich immer kurz nach Schuljahresbeginn Geburtstag, das bringt dann recht schnell eine kleine Abwechslung.
GEBURTSORT Dover
Dover. Dort bin ich geboren und aufgewachsen und dort lebe ich immer noch mit meinen Eltern. Es gefällt mir da. Man hat seine Ruhe, aber irgendwie ist auch immer was los. Es gefällt mir dort.

STERNZEICHEN Jungfrau
In Astronomie haben wir etwas über unsere Sternzeichen gelernt. Eigentlich ist das Fach hauptsächlich über die Sterne und wo sie zu finden sind und sowas. Aber in einer Stunde vor den Ferien hat Professor Sinistra mit uns über die allgemeinen Merkmale der Menschen, die in diesem Sternzeichen geboren worden sind, geredet. Jungfrauen sind in der Regel ernsthaft, bescheiden, fleißig und wissbegierig. Sie machen sich immer um alles und jeden Sorgen und sie sind sehr tatkräftig und noch einiges mehr. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass so ziemlich alles auf mich zutrifft. Ein äußerst merkwürdiges Gefühl, muss ich sagen. Als wüsste Professor Sinistra einfach alles über mich und das nur durch mein Sternzeichen.

GESINNUNG Gut
Gut trifft es noch nicht mal. Für mich gibt es nichts schlimmeres, als dieses ganze mein Blut ist so rein-Gedöns. Natürlich glaube ich Harry und Dumbledore. Was anderes käme mir doch gar nicht in den Sinn. So schrecklich die Nachricht auch ist, er ist nun mal zurück und wir müssen alles darum geben, dass er nicht die Macht erlangt, die er damals hatte. Das Leugnen hilft da am allerwenigsten und unterstützt ihn doch viel mehr.



HAUS Gryffindor
Ganz ehrlich? Es hat mich überrascht, dass ich damals in dieses Haus kam. Ich habe vorher alles über die Häuser gelesen, wirklich alles. Und ich dachte immer, ich würde besser nach Ravenclaw passen oder so. Aber anscheinend sah er in mir viel mehr meinen Mut als meinen Fleiß oder so. Jedenfalls bin ich nun stolze Löwin und ich glaube, was Besseres hätte mir gar nicht passieren können.
KLASSE 5. Jahr
Ja, das fünfte Jahr. Bedeutet: Lernen, lernen, lernen. Immerhin kommen dieses Jahr die ZAGs! Und ich will auf gar keinen Fall durchfallen. Oh, gott, wenn ich schon jetzt daran denke… Vielleicht sollte ich jetzt schon einen Lernplan aufstellen. Sicherlich kommen Themen aus den gesamten letzten Schuljahren dran, da kann es wohl nicht schaden, wenn ich jetzt schon damit anfange, die Themen aus der ersten Klasse zu wiederholen, oder?
NOTEN
Verteidigung gegen die dunklen Künste [O]
Verwandlung [O]
Zauberkunst [O]
Zaubertränke [E]
Kräuterkunde [E]
Geschichte der Zauberei [O]
Astronomie [O]

POSITION Vertrauensschülerin
Ich kann nicht sagen, ob ich damit gerechnet habe oder nicht, aber ich habe mich unglaublich gefreut, als der Ansteckbutton aus dem Umschlag gefallen ist und ich zur Vertrauensschülerin der fünften Klasse ernannt wurde. Oh mein Gott, das ist... fantastisch. Ich mein, Vertrauensschülerin! Dass Professor Dumbledore der Meinung ist, dass ich es schaffen könnte, dass er mir dieses Amt anvertraut, heißt doch schon mal was, oder etwa nicht? Ich werde definitiv darauf achten, dass alle sich an die Regeln halten. Oh, ich habe mich so gefreut!

BERUFSWÜNSCHE Unsicher
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die auf die Welt kommen und ganz genau wissen, was sie später einmal machen wollen. Ich habe noch keinen Plan für die Zukunft. Das einzige, was ich weiß ist, dass ich später helfen möchte. Den Muggeln, den Muggelstämmigen, den Hauselfen und all den anderen, deren Rechte mit Füßen getreten werden. Okay, irgendwie klingt das schon nach einem Plan, oder nicht? Aber ich bin mir trotzdem unsicher.



FAMILIE Michael und Leila Granger | 42 und 40 Jahre | Muggel | Zahnärzte
Ja, meine Eltern sind Muggel und ihr glaubt gar nicht, was für eine wahnsinnige Überraschung es für die beiden war, als sie erfuhren, dass ich eine Hexe sei. Aber es erfüllte sie auch sehr mit Stolz und es freut sie, dass ich so bin wie ich bin. Zwar muss ich ihnen immer wieder erklären, was das ein oder andere bedeutet, wenn ich ihnen von Hogwarts und der Zauberei erzähle. Dad ist ziemlich groß gewachsen und hat schütteres, aschblondes Haar, das meiner Meinung nach sogar einen leichten Rotstich hat. Damit kann man ihn ziemlich gut auf die Palme bringen, denn er ist der festen Überzeugung, sein Haar sei noch immer so blond wie in seiner Jugend. Genau so seine hohe Stirn. Früher einmal hatte er mehr Haare da und er trug einen Pony, der ihm in die Augen hing. Jetzt wird er immer kahler. Wäre er ein Magier, würde ich sagen, es käme von den Sorgen um Du-weißt-schon-wen und alles. Aber zum einen steht davon nichts im Tagespropheten, der das eisen leugnet, und zum anderen lesen sie ihn gar nicht. Alles, was er und Mum von der Zaubererwelt wissen, wissen sie von mir und auch wenn sie mir alles glauben und je nachdem wie ich es ihnen erzähle, schockiert, überrascht oder sorgenvoll reagieren, so ist es für die beiden doch noch weit weg. Die Muggel merken gar nichts von dem, was in der Zaubererwelt vorgeht. Wie auch? Das Ministerium schottet alles ziemlich gut ab und schafft es ja sogar die wichtigsten Informationen vor der Zauberergesellschaft selber zu vertuschen. Trotzdem, mit meinen Erzählungen mache ich es ihnen, glaube ich, nicht einfacher mich wieder nach Hogwarts gehen zu lassen. Selbst meine Mum mit ihrem langen, welligen, rabenschwarzem Haar sieht immer besorgter aus. Ich sollte nicht davon ausgehen, dass es ihnen egal ist oder dass es ihnen weit weg vorkommt. Aber es sind meine Eltern. Deswegen sollte ich ihnen auch keine Lügen auftischen und behaupten, alles sei gut. Ach, irgendwie ist das verzwickt. Naja, ich verstehe mich auf jeden Fall sehr gut mit ihnen. Ich habe Glück, gerade sie als Eltern zu haben. In Hogwarts komme ich nicht umhin, von Konflikten zu hören, die manche Schüler mit ihren Eltern haben. Den Druck, den sie von ihnen bekommen, in allem gut zu sein und das Beste zu geben. Diesen Druck gebe ich mir zwar selber, aber meine Eltern sehen das sehr locker. Sie sehen die Ergebnisse, die nicht zu klagen lassen und sie wissen, dass ich mir große Mühe gebe. Das macht die ganze Situation zu Hause, wenn ich in den Ferien dann mal da bin, ziemlich entspannt und locker. Geschwister habe ich keine. Zwar haben meine Eltern vor Jahren mal überlegt, ob sie mir nicht noch ein kleines Geschwisterchen geben wollten, aber ich blieb dann schließlich doch ein Einzelkind. Ganz gut so, glaube ich. Was wäre denn gewesen, wenn es nicht magisch gewesen wäre? Nicht, dass ich es, ihn oder sie, nicht weniger gern gehabt hätte, aber ich könnte mir vorstellen, dass es doch nur traurig darüber wäre, dass es nicht nach Hogwarts gehen könnte. Und vielleicht auch ein wenig neidisch. Oder ich hätte es mit meinen guten Leistungen, die ich nun mal bringe, unter Druck gesetzt. Nein, es ist ganz gut so, wie es ist.

CHARAKTER Die strebsame, loyale Löwin mit dem Herzen aus Gold
Ganz ehrlich? Es überraschte mich, dass der Sprechende Hut mich vor Jahren nach Gryffindor geschickt hat. Mutig war nicht gerade ein Wort, dass mir sofort eingefallen wäre, wenn ich meinen Charakter beschreiben musste. Nach allem, was ich über Hogwarts, seine Geschichte und die Gründer gelesen hatte, hätte ich viel mehr mit Ravenclaw oder vielleicht auch Hufflepuff gerechnet. Ich bin sehr ehrgeizig und ich glaube, ein gewisses Maß an Intelligenz kann ich ebenso wenig leugnen. Gerade das Lernen bereitet mir eine Freude, die viele Schüler, und gerde Ron und Harry, nicht nachvollziehen können und es fällt mir leicht. Wenn man im Unterricht aufpasst und mitschreibt, dann muss man hinterher auch nicht so viel wiederholen, wenn es auf die Prüfungen zu geht, denn das meiste hat sich dann schon von alleine festgesetzt. Natürlich gehe ich vor den Prüfungen trotzdem noch mal alles vom gesamten Schuljahr durch. Auch wenn die Professoren meistens ankündigen, welche Themengebiete man sich noch einmal angucken sollte, dran kommen kann doch trotzdem alles. Vor Prüfungen werde ich deshalb auch schon mal gestresst, hektisch und total unentspannt, wie Ron mir schon ein paar mal vorgeworfen hat. Er kann einfach nicht verstehen, dass es wichtig ist. Es ist total wichtig, gute Noten zu haben, denn darauf baut dein ganzes spätere Berufsleben auf. Wenn ich jetzt versage, werde ich auch später versagen und das will ich natürlich nicht! Deswegen kriege ich vor den Prüfungswochen auch panische Angst, lerne meist noch mal alles ganz von vorne und vergesse darüber hinaus schon mal das Schlafen oder Essen. Dafür zeigt sich danach aber, dass meine Panik total unbegründet war und in den meisten Fächern räume ich die Bestnoten ab. Nicht selten werde ich auf Grund dessen schon mal um Hilfe gebeten. Ich soll Hausarbeiten noch einmal überlesen, Anfänge schreiben oder meine eigenen Aufsätze als Inspiration hergeben. Und so nett wie ich bin, mache ich das auch. Meine Freunde können sich auf mich verlassen. Es würde mir nicht im Traum einfallen, sie im Stich zu lassen. Das hat mich allerdings schon in die ein oder andere knifflige Situation gebracht und ohne Ron und Harry hätte Gryffindor durch mich nie im Leben in irgendeinen Punktabzug bekommen. Eigentlich bin ich absolut gegen das Regeln brechen. Das Schlimmste, was mir je passieren könnte, wäre von Hogwarts verwiesen zu werden. Zum Glück dieser beiden Tunichtgute ist bisher niemals was schlimmeres als abgezogene Punkte passiert. Ich hätte ihnen eigenhändig einen üblen Fluch auf den Hals gejagt, wenn es so wäre. Ja, Schule ist mir halt wichtig und das völlig zurecht, wie ich finde. Ich bin ehrgeizig, was das betrifft und Perfektionistin in jeder Hinsicht. Ich achte sehr darauf, dass meine Hausaufgaben vollständig, ausführlich und vor allem richtig sind. Fragen im Unterricht beantworte ich ziemlich detailreich und korrekt und manchmal sogar unaufgefordert, was nicht nur die anderen Schüler ziemlich auf die Nerven zu fallen scheint sondern auch bei manch einem Lehrer unerwünscht ist. Selbst wenn meine Antworten richtig waren, hat mir Professor Snape schon mal Punkte abgezogen, weil ich nicht von ihm dran genommen worden war und sonst keiner aus der Klasse es wusste oder richtig beantwortet hat. Ich bin zu besserwisserrisch. Okay, vielleicht übertreibe ich es manchmal ein kleines bisschen, aber die Antworten sind trotzdem hundertprozentig richtig und trotzdem zieht er mir mit dem größten Vergnügen Punkte ab. Das erschließt sich zwar völlig meiner Logik und ich hätte ihm nur zu gern meine Meinung dazu gesagt, aber so sehr sich dieser Lehrer im negativen Sympathiebereich bewegt, er ist und bleibt ein Lehrer und damit eine Respektperson. Respekt ist wichtig, den sollte man haben und auch wenn es manchmal hinderlich ist, so habe ich doch Respekt. Bis auf einen Vorfall in der dritten Klasse, bei dem ich Malfoy einen recht ordentlichen Schlag ins Gesicht gegeben habe, bin ich auch gegen Gewalt und tatkräftiges Lösen von Problemen. Mit Worten lösen sich doch Probleme am leichtesten. Eigentlich. Ich bin halt eine friedliebende Person, da kann ich nichts machen. Ich bin eigentlich auch recht ruhig und werde nur selten laut. Höchstens wenn es um die Unterdrücken von Minderheiten und Schwachen geht, fehlende Fairness und nicht vorhandene Gerechtigkeit. Hey, ich bin kein schüchternes Mädchen mehr und nur weil ich mich gerne zurückhalte, bleibe ich gerade bei solchen Themen nicht still auf meinen Stuhl sitzen. Viel mehr stelle ich mich darauf und sage erst einmal schön meine Meinung. Also, wenn es angebracht ist, natürlich. Selbst wenn ich sonst sehr auf das Einhalten der Regeln aus bin, wenn es um die Gerechtigkeit geht, kann man sie auch mal ein bisschen ausdehnen. Links und rechts ist doch immer ein wenig Platz.
Ich glaube, es ist wohlkaum verwunderlich, dass ich Lesen und Lernen als ein Hobby von mir bezeichne. So viel wie ich mich damit beschäftige, so ist das auch kein Wunder. Die Abenteuer, in die mich Harry und Ron nur zu gern ziehen, sind auch schon fast zu einem Hobby geworden. Wir geraten mit einer solchen Leichtigkeit in Schwierigkeiten, das ist eigentlich schon unmöglich. Aber, wenn ich es zugeben darf, auch eine Abwechslung.

AUSSEHEN
Eigentlich bin ich recht zufrieden mit meinem Aussehen. Nach einer kleinen Verbesserung mit Madame Pomfreys unbewussten, magischen Hilfe im vierten Schulahr kann ich sagen, ich bin sogar sehr zufrieden. Damals hat mich ein Fluch von Draco Malfoy getroffen, der meine oberen Schneidezähne zum wachsen gebracht hat. Ich fand sie bereits vorher für zu groß, aber da waren sie definitiv noch viel größer. Im Krankenflügel hat Madame Pomfrey einen Gegenfluch gesprochen und mir gesagt, ich solle einfach 'Stop' sagen, wenn sie wieder so wie früher sind. Ich habe ein bisschen länger gewartet. Mein Haar ist lang und reicht mir bis zu den Schulterblättern hinab. Mittlerweile ist es sogar mehr als lockig zu bezeichnen und nicht mehr so sehr als buschig, so wie es früher einmal war. Zu meinem Glück, muss ich sagen. Von der Farbe her ist schwer zuzuordnen. Es ist nicht gänzlich braun, aber bei weitem auch kein blond. Selbst wenn man je nach Licht mal auf das eine, mal auf das andere bestehen könnte. Auf jeden Fall sind sie unheimlich widerspenstig und scheinen ihren eigenen Willen zu haben. Beim Weihnachtsball im vergangenen Jahr habe ich Stunden gebraucht um mir eine anständige, elegante Hochsteckfrisur zu stecken. Es hat sich gelohnt, wie ich finde, aber ich bin froh, dass es fast ein einmaliges Ereignis war und ich das so schnell nicht wiederholen musste. Ich bleibe bei meinen einfachen Dutts und geflochtenen Zöpfen. Die gehen schnell und bändigen diese Mähne. Früher habe ich einen Pony getragen, aber mittlerweile habe ich ihn zur Seite wachsen lassen, sodass er mir nicht mehr in meine dunkelbraunen Augen fällt. Man sagt, die Augen seien das Tor zur Seele und ich kann es natürlich nicht selber beurteilen, da ich mich nicht ständig in allem, was sich spiegelt, betrachte, aber meine Mum meint, dass es gerade bei mir nur zu gut zutreffen würde. Sie meint, man kann in meinem Augen nur zu gut sehen, was in mir vorgeht. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich das gut finden soll, denn nicht immer ist es von Vorteil wie ein offenes Buch zu sein, aber wirklich schlimm finde ich es auch nicht. Meine Lippen sind weder voll noch schmal noch sonst irgendwas außergewöhnliches. Sie sind... Lippen, die einen Mund formen und sich bewegen, wenn ich rede und lache. Lippenstift haben diese Lippen noch nie gesehen, höchstens einen Lippepflegestift. Nicht, dass ich etwas gegen Make-Up und Schminke hätte, allerdings brauche ich ersteres eigentlich nicht, da ich von Natur aus eine sehr reine Haut habe und letzteres kommt in Form von ein wenig Wimperntusche und vielleicht ein bisschen Lidschatten an meine Augen. Alles andere nimmt morgens nur zu viel Zeit in Anspruch, wie ich finde. Ansonsten, nun, mein Gesicht ist ovalförmig und von der Statur her bin ich recht schlank gebaut, ich Glückliche. Was meine Klamotten betrifft, so bin ich eher der gemütliche, sportliche Typ, fürchte ich. Mich trifft man, abgesehen von der Schuluniform natürlich, nur äußerst selten im Rock an. Jeans, T-Shirts, Sweatshirtjacken und Turnschuhe reichen doch vollkommen, auch wenn ich nicht sagen kann, das ich nicht darauf achten würde, das es doch einen gewissen Stil hat. Ich bin ein Mädchen, ist es da nicht irgendwie selbstverständlich, dass ich auch auf mein Äußeres Acht gebe?

BIOGRAFIE
Von Blumen auf der Wand und Ausziehen zu Oma - Die Ruhevor dem Sturm
Ich wurde am 19. September 1979 in einem ganz normalen Krankenhaus in Dover geboren. Ich bin die erste und einzige Tochter von Michael und Leila Granger und war schon immer deren ganzer stolz. Wir waren eine ganz normale Familie. Laufen und Sprechen lernte ich zwar recht früh, aber nicht außergewöhnlich früh, so wie manch ein hochintelligentes Kind. In einer Reportage habe ich mal von einem Kind gesehen, dass mit drei Jahren die Steuererklärung seiner Eltern gemacht hat. So war ich nie, zum Glück. Mit meinen Eltern unternahm ich am Wochenende Ausflüge in den Zoo, in den Park oder zu meinen Großeltern, während ich unter der Woche entweder bei einer Tagesmutter unterkam, da meine Eltern von Anfang an beide Berufstätig waren, oder später dann in den Kindergarten ging. Da ich vollkommen ohne Magie aufgewachsen bin und bis zum Eintreffen meines Briefes keinen blassen Schimmer von deren Existenz hatte, waren sowohl der Kindergarten als auch meine spätere Grundschule absolut nicht magisch, genauso wie die Kinder, mit denen ich mich anfreundete. Ich muss sagen, ich gehörte nicht zu den beliebtesten Mädchen dort. Meistens war ich mit meiner etwas altklugen Art wohl etwas zu merkwürdig für die anderen Kinder, doch ein paar engere Freunde hatte ich sehr wohl und mit dem Mädchen, das ich damals meine beste Freundin nannte, bin ich auch heute noch befreundet. Zwar bei weitem nicht mehr so eng wie früher, schließlich sehe ich sie nur noch in den Ferien ab und an mal und außerdem kann ich ihr das wichtigste in meinem Leben nun mal nicht erzählen, weshalb es auch ein bisschen schwer ist, aber immerhin. Sie heißt Zoe Griffiths. In vielerlei Hinsicht war ich eigentlich ein typisches Kind. Ich habe mal meine Zimmerwand mit Wachsmalstiften angemalt als ich drei war. Und mit fünf sind Zoe und ich von zu Hause 'ausgezogen'. Wir haben unsere Taschen gepackt, jeweils einen kleinen Rucksack voll mit unserem Lieblingsspielzeug und ein paar Süßigkeiten, die wir bei unseren Müttern erbettelt hatten und sind dann bis zu meiner Grandma, die die Straße runter wohnte, gelaufen. Zum Abend waren wir allerdings wieder zu Hause. Grandma Fiona, die letzte aus dieser Generation von meinen Verwandten, starb als ich neun Jahre alt war im Alter von achtundsiebzig Jahren. Für ihr Alter war sie eigentlich noch eine recht fitte Frau, aber irgendwann ist es wohl für jeden Zeit und jetzt ist sie bei ihrem über alles geliebten George, meinem Grandpa. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch mein erstes magisches Erlebnis, was ich natürlich erst ein paar Jahre später als solches erkannte. Es war nichts großartiges und ich hielt es, bis ich es schließlich verstehen konnte, für ein Hirngespinnst, eine Halluzination. Ich hatte eine Puppe, die ich Hope getauft hatte. Ich liebte ihre langen, dunklen Locken und trotzdem kamen Zoe und ich eines Tages auf die Idee, Friseur zu spielen. Wir wuschen ihr die Haare und griffen schließlich auch zur Schere. Wir hatten uns fest vorgenommen nur die Spitzen zu schneiden, bloß nicht zu viel! Und trotzdem fiel irgendwann eine der kostbaren Locken und ich war am Boden zerstört. Ich lief weinend weg und Zoe rannte mir hinterher um mich zu trösten und als wir wieder kamen, war die Locke verschwunden und Hope hatte alle ihre Haare. Ich dachte, ich hätte mir die fallende Locke nur eingebildet, doch mittlerweile weiß ich, dass ich sie irgendwie wieder angezaubert hatte. Erstaunlich, aber wahr.

Trolle, Federn und der Stein der Weisen - Das Abenteuer beginnt
Ich muss zugeben, den Brief hielt ich im erste Moment für einen ziemlich gut gemachten Scherz. Das Siegel war echt, keine Frage, und der Inhalt war in einer so fein säuberlichen Schrift geschrieben, die weder meinen Eltern noch einem der Kinder aus meiner Schule gehörte, aber die detailierte Anschrift war bis auf das kleinste Detail so genau und auch noch richtig, das es einfach ein Scherz sein musste. Wer, außer denen, die mich kannten, konnten wissen, dass ich zu diesem Zeitpunkt gerade in der Küche sein würde? Ich nahm ihn also nicht gerade ernst, obwohl ich es schon sehr verlockend fand, eine Hexe zu sein. Das war absolut unmöglich - eigentlich. In dem Brief wurde der Besuch eines gewissen Professor Dumbledore angekündigt, bis auf die Sekunde genau und als der auch noch genau dann vor der Tür stand, staunten meine Eltern und ich nicht schlecht. Ich hatte ja geglaubt, meine Eltern bräuchten mehr Überzeugungsarbeit, um zu akzeptieren, dass ich nicht auf das Gymnasium in der Stadt sondern auf eine Schule für Hexerei und Zauberei irgendwo im schottischen Hochland gehen würde. Aber irgendwie wussten wir anscheinend alle, dass ich nicht ganz normal war. Den Zwischenfall mit Hope hatte ich übrigens bis dahin völlig verdrängt. Gemeinsam mit meinen Eltern machte ich mich also auf nach London und in die Winkelgasse. Es war ein absolutes Spektakel und ich habe mir alles ganz genau angesehen. Ich befürchte fast, meine Eltern waren etwas überfordert, aber sie hielten sich tapfer. Wir tauschten ein paar Pounds in Galleonen, Sickel und Knuts und kauften das, was auf der Liste, die mit dem Brief gekommen war, stand. Während ich von allem anderen möglichen Schnick Schnack nichts bekam, weder eine dieser außergewöhnlichen Schreibfedern noch Tinte oder einen teureren Zaubertrankkessel, kauften meine Eltern bei Flourish und Blotts mehr als nur die typischen Schulbücher, die ich noch vor Ende der Ferien alle durchgelesen hatte.
"You've got dirt on your nose, by the way. Did you know? Just there. "
Ich weiß nicht, wie, aber nach langem hin und her haben meine Eltern und ich dann doch das Gleis Neun Dreiviertel gefunden, nachdem wir einer kleinen Familie gefolgt sind. Ich hatte ziemlich Angst durch eine Wand zu laufen und es war auch ein ziemlich komisches Gefühl, wenn man mich fragt, aber es ging ja dann doch alles gut. Und die Zugfahrt war eigentlich sogar ziemlich angenehm, auch wenn ich so einem Idioten namens Neville Longbottom helfen musste, seine entlaufene Kröte Trevor zu finden. Dabei habe ich auch das erste Mal Harry Potter und Ron Weasley getroffen. Himmel, habe ich die damals für dumm gehalten. Hätte man mir damals gesagt, dass die beiden kaum ein Jahr später meine besten Freunde sein würden, ich hätte demjenigen einen Fluch auf den Hals gejagt. Und ja, ich konnte schon ein paar Zauber, noch bevor ich Hogwarts das erste Mal betreten habe. Ich halte es im Allgemeinem für besser, sich schon vorher mit etwas zu beschäftigen und nicht ins kalte Wasser geschmissen zu werden. Das kann nur Probleme geben. Ich erinner mich noch, wie ich das erste Mal die Große Halle betreten habe. nachdem man uns in kleinen, schaukeligen Booten über den See geschifft hat und wir in einer kleinen Nebenkammer die Geister von Hogwarts persönlich kennen lernen durften. Teilweise machen die mir ja heute noch Angst. Der Blutige Baron zum Beispiel. Ein unlustiger Gesell und passend als Hausgeist von Slytherin. Die fliegenden Kerzen und die verzauberte Decke, die wie der Himmel draußen aussah, waren sowas von faszinierend. Natürlich wusste ich, dass die Decke mit einem Zauber belegt war. Im Gegensatz zu anderen ,die doch tatsächlich glaubte, es sei wirklich nichts als der Himmel über ihnen, hatte ich ja 'Die Geschichte von Hogwarts' bereits gelesen. Deswegen machte mir die Auswahlzeremonie auch nur halb so viel Angst wie anderen. Okay, das ist nicht ganz wahr, ich hatte einen heiden Bammel davor, aber ich wusste zumindest wie es abläuft. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet, ausgerechnet Gryffindor zugeteilt zu werden, aber da hatte der Sprechende Hut andere Pläne mit mir und schickte mich tatsächlich in das Haus der mutigen Löwen. Mittlerweile finde ich, passe ich da recht gut rein.
"Stop, stop, stop! You're going to take someone's eye out. Besides, you're saying it wrong. It's LeviOsa, not LeviosAR! "
Der Unterricht an sich fiel mir leicht. Zumindest all das, was ich vorher in Büchern lesen konnte. In Zauberkunst glänzte ich mit einem perfekten 'Wingardium Leviosa' und brachte damit als erste aus der Klasse eine Feder zum Fliegen, während Ron erst gar nicht auf die Reihe bekam und Seamus Finnigan es doch tatsächlich schaffte, seine Feder explodieren zu lassen. Dafür versagte ich im Flugunterricht total, sehr zu meinem Ärger. Ich bin nun mal nicht für die Luft geschaffen und halte mich nach bester Möglichkeit von fliegenden Besen fern. Ich bezweifel nicht, dass diese Teile lebensgefährlich sein können und habe echt größten Respekt davor. Harry, dieser Vollidiot, flog doch, obwohl Madame Hooch extra betont hatte, das wir es nicht sollten und landete danach doch tatsächlich als jüngster Spieler in der Gryffindorquidditchhausmannschaft. Der Junge hat echt immer unverschämtes Glück und damals schien er nur die Hälfte über sich selbst zu wissen. Ich musste ihm erst zeigen, dass sein Vater ebenfalls Sucher war und es ihm offensichtlich im Blut liegt, so gut zu sein.
"Now if you two don't mind, I'm going to bed before either of you come up with another clever idea to get us killed - or worse, expelled. "
Das Unheil nahm seinen Lauf, als ich durch Zufall mitbekam, wie Ron und Harry sich Nachts mit dem Slytherin Draco Malfoy und einem seiner Kumpanen verabredeten. Diese Dummköpfe. Anstatt das ich sie laufen lasse und wir halt ein paar Punkte verlieren, weil sie sich erwischen lassen haben, versuchte ich sie natürlich aufzuhalten. Wie hätte ich es auch zulassen können, dass sie meine wertvoll gesammelten Punkte verlieren. Und dann wollte ich aufgeben und sie ziehen lassen und da war die Fette Dame am Eingangspotrait zum Gemeinschaftsraum weg und ich musste wohl oder übel mit den beiden mit. Der Tarnumhang, den Harry hatte, faszinierte mich schon sehr, aber es war trotzdem nicht recht, was sie taten und das ließ ich sie natürlich wissen. Natürlich tauchte Malfoy plus Anhang nicht auf. Stattdessen kreuzte erst Mrs. Norris, die Katze, die überall auftaucht, wo etwas verbotenes passiert, und kurzdarauf auch Mr. Filch persönlich, der mürrische Hausmeister, auf. Da waren wir schon weg und gerade wegs auf dem Weg ins Unheilt in Form einer verschlossenen Tür im verbotenen dritten Stock, die besser verschlossen hätte bleiben sollen. Aber dann wären wir gerade wegs Filch in die Arme gelaufen und hätten uns eine Menge Ärger eingehandelt. Also habe ich die Tür magisch geöffnet und wir haben uns alle drei dahinter versteckt. Wer hatte auch damit gerechnet, in einer Schule einen dreiköpfigen Hund zu begegnen?! Keiner. Eben. Das war ein Schock fürs Leben und wir können echt froh sein, dass wir noch am Leben sind. Und nicht von der Schule geflogen sind.
"Honestly, don't you two read? "
Oh, ich war richtig sauer auf die beiden. Auch wenn ich es doch irgendwie selber Schuld war. Aber danach sprach ich kein Wort mit den beiden. Nicht, dass wir vorher wirklich viel miteinander zutun gehabt hätten. Das Schweigen hielt ich auch bis Halloween durch. Das Festessen verbrachte ich heulend auf dem Mädchenklo. Es war ein schrecklicher Tag gewesen und durch Zufall hatte ich eine nicht gerade freundliche Bemerkung von Ron über mich mitbekommen, die mir den Rest gegeben hatte. So bekam ich auch nicht mit, wie der stotternden Professor Quirrel in die Große Halle stürmte und von einem Troll im Kerker berichtete. Leider befand sich der Troll da schon gar nicht mehr im Kerker, sondern bereits in einem der oberen Stockwerke. Um genau zu sein im Stockwerk, in dem sich auch das Klo befand, in dem ich heulte. Ron und Harry, diese Helden, hatten sich gedacht, dass es doch ganz clever ist, das riesige Ungeheuer in dem Raum, in dem es sich gerade befand, einzuschließen. Es war ja nett gemeint und eigentlich haben sie den Troll auch nur gesehen, weil sie nach mir gesucht hatten. Nur leider war dieser Raum ausgerechnet das Mädchenklo! Das wurde den beiden Superhelden auch klar, als ich den Troll sah und wie am Spieß schrie. Ich hatte mich echt zu Tode erschrocken. Irgendwie brachten Ron und Harry, die zurück gestürmt waren, es dann doch tatsächlich auf die Reihe, den Troll K.O. zu schlagen, doch durch den Lärm, den wir veranstalteten - das Klo war danach ein Totalschaden -, kamen auch die Lehrer. Ich rechnete schon mit unheimlich viel Ärger, tischte Professor McGonagall aber dennoch eine kleine Lüge auf, wodurch ich zwar fünf Punkte verlor, Harry und Ron aber je fünf gewannen. Danach waren wir dann doch irgendwie Freunde.
"You don't use your eyes, do you? Didn't you see what it was standing on? "
Nachdem diesem.. nun ja, Zwischenfall, beschäftigten Ron, Harry und ich uns mit dem dreiköpfigen Hund und dem, was er bewacht. Mir ist nämlich als einzige aufgefallen, dass das Ungeheuer auf einer Falltür stand und somit offensichtlich etwas bewachen muss. Als unbewusste Informationsquelle diente Hagrid, der herzensgute Wildhüter von Hogwarts. Er erwähnte uns gegenüber auch Nicholas Flamel im Zusammenhang mit Fluffy, wie er den Hund getauft hatte. Gleichzeitig erwähnte er sogar, das Professor Snape Ahnung von dem hat, was im schloss versteckt wird und das ließ bei uns die Alarmglocken klingeln. Bei Harrys ersten Quidditchspiel verhexte er Harrys Besen, sodass er fast runter gefallen wäre. Während der Troll im Schloss war, war Snape offensichtlich bei Fluffy, denn er hatte eine üble Bisswunde am Bein. Und überhaupt, irgendwie war der Typ doch zwielichtig. Als wir nach Weihnachten herausfanden, das Fluffy den Stein der Weisen, der seinem Besitzer ein unnatürlich langes Leben schenkt, bewacht, eilten wir sofort zu Hagrid, obwohl es schon weit nach der Sperrstunde war. Aber wir hatten ja den Tarnumhang. Nur leider war Hagrid so gar nicht auf Besuch ausgerichtet. In seiner Hütte hatte er ein kleines Drachenei versteckt, bis schließlich ein leibhaftiger, kleiner Drache daraus schlüpfte. Norbert wurde er getauft und innerhalb der ersten Lebensstunde brachte er uns eine Nacht im verbotenen Wald ein. Danke schön auch. Malfoy hat nämlich durch ein Fenster geguckt und uns anschließend bei McGonagall verpetzt. Dafür musste er aber auch mit. Ron und ich hatten es gut, wir gingen mit Hagrid, wähernd sich Harry mit Draco rumschlagen musste, und Fang, der feige Saurüde, war keine große Hilfe. Und dann war da noch der Grund, weswegen wir überhaupt in den Wald mussten. Tote Einhörner. Und der Mörder war nicht irgendwer, sondern Du-weißt-schon-wer. Oder das, was von ihm übrig war. Denn der einst mächtigste, schwarze Magier war zu diesem Zeitpunkt alles andere als mächtig! Aber trotzdem angsteinflößend. Ich habe ihn nicht gesehen, aber das, was Harry hinterher erzählte reichte vollkommen.
"Me? Books and cleverness. There are more important things: friendship and bravery. And Harry, just be careful. "
Hätte ich zu Beginn des Schuljahres gewusst, was für ein Abenteuer es wird, Hexerei und Zauberei zu lernen, ich glaube, dann hätte ich höflich abgelehnt und wäre mit Zoe auf ein Gymnasium gegangen. Aber jetzt war ich schon mittendrin im Chaos. Wir wollten wirklich den Lehrern Bescheid geben, aber Professor Dumbledore war weg und McGonagall wollte uns ja partout nicht glauben, also mussten wir selber durch die Falltür. Snape war schon vor uns durch, denn eine verzauberte Harfe hielt Fluffy am schlafen. Bis sie plötzlich aufhörte und das Ungeheuer aufwachte. Wären wir vohrer vielleicht umgekehrt, so war der Sprung ins Schwarze die schnellsmögliche Flucht. Die Landung war weicher als gedacht und wesentlich tödlicher. Mit Teufelsschlingen ist nicht zu Spaßen und wenn man sich nicht entspannt, so wie Ron, können sie einen in rasender Geschwindigkeit erwürgen. Allerdings fürchten sie das Licht, was Ron dann letzten Endes doch noch gerettet hat. Hagrid hatte recht, der Stein der Weisen war wirklich gut geschützt, aber anscheinend nicht gut genug, denn Snape kam durch und irgendwie schafften wir das auch. Nach einer Jagd nach fliegenden Schlüsseln, einem monströsen Schachspiel nach Zaubererregeln und ein paar andere Tests konnte Harry Snape dann doch noch aufhalten. Oder viel mehr den, den wir die ganze Zeit für Snape gehalten hatten. Ron und ich mussten bei dem Schachspiel zurück bleiben. Ron hatte es recht übel erwischt und ich sollte ihn zum Krankenflügel bringen und danach Hedwig zu Dumbledore schicken und ihn von alle dem informieren. Harry ging alleine weiter. Und stand schließlich Quirrell gegenüber, der Du-weißt-schon-wen in die Fänge geraten war und von ihm in Besitz genommen wurde. Was genau da unten abging, weiß ich nicht. Harry erzählte uns, dass er Quirrell nur durch das Berühren unheimliche Schmerzen bereiten konnte und er schließlich in Asche zusammenfiel, während Harry den Stein der Weisen retten konnte.
"Look at you playing with your cards. Pathetic! We've got final exams coming up soon."
Als wäre das alles nicht genug, ich mein Trolle, dreiköpfige Hunde und Lehrer mit einem zweiten Gesicht auf dem Hinterkopf, mussten wir danach auch noch Abschlussprüfungen schreiben. Die ersten in Hogwarts! Danach beurteilt uns doch jeder Lehrer. Ich habe mir einen Kopf darüber zerbrochen, Tag und Nacht gelernt, während Ron und Harry vollkommen auf meine Hilfe vertrauten. Das hätte ich mir zu Beginn des Schuljahres kaum vorstellen können. Ich meisterte die Prüfungen hervorragend und sogar Ron und Harry bestanden so ziemlich alle. Sehr zu ihrem Erstaunen. Schnelles als mir lieb war, war das Schuljahr schon vorbei. Das Abschlussessen und die Vergabe des Hauspokals an das Haus mit den meisten Punkten war zuerst eine Katastrophe. Gryffindor lag dank unseres nächtlichen Herumstromerns bei Hagrid um Einhundertfünfzig Punkte hinter Slytherin, die an erster Stelle lagen. Ich fühlte mich so unglaublich schuldig, mir gegenüber und erst recht gegenüber meinen Mitschülern und Professor McGonagall. Wir hätten gewinnen können! Professor Dumbledore überraschte alle, als er ganz zum Schluss meinte, er müsse noch ein paar Punkte verteilen. Harry, Ron und ich bekamen je fünfzig Punkte für unser Handeln bei der Rettung des Stein der Weisen, der übrigens danach zerstört wurde. Und Neville bekam zehn Punkte, weil er sich uns in den Weg stellte und versucht hatte, uns aufzuhalten. Gegen meinen Körperklammerfluch hatte er allerdings keine Chance gehabt. Aber damit lagen wir dann doch noch vor Slytherin und gewannen das erste mal seit ein paar Jahren den Hauspokal für Gryffindor. Trotz all dieser wirklich gefährlichen Zwischenfälle war es für mich ein doch sehr gelungenes Jahr. Ich hatte eine neue Welt gesehen, neue Freunde gefunden und ich hatte einen Platz, wo ich hin gehörte.
"Feels strange to be going home, doesn't it?"

Die Kammer des Schreckens, Schlangen und versteinerte Menschen - Ohne Ärger gehts wohl nicht
Die Sommerferien verbrachte ich bei Mum und Dad zu Hause. Auch wenn ich die anderen Ferien während des Schuljahres auch bei ihnen war, so hatten sie mich doch schrecklich vermisst und wir verzichteten auf einen Urlaub irgendwo im Ausland. Stattdessen machten wir ein paar Ausflüge in die Umgebung, in Parks und sowas und ich traf mich mit ein paar Freunden aus der Grundschulzeit. Das Thema 'Schule' handelte ich dabei immer mit wenigen Sätzen wie 'Oh, es gefällt mir dort' und 'Es macht spaß' ab. Da die anderen auch nur wenig über Schule sprechen wollten, reichte das vollkommen um lästige Fragen über Einzelheiten zu entkommen. Ich hingegen vermisste die Schule eigentlich sehr und gerade Ron und Harry fehlten mir. Harry und ich schrieben regelmäßig, nicht sonderlich oft, aber öfter als Ron und ich, der jeden zweiten Brief von mir unbeantwortet ließ. Harry hatte doch bei seinen Verwandten sowieso nichts zu tun, bis er in einer Nacht und Nebelaktion von Ron und seinen Brüdern Fred und George gerettet wurde, wie sie mir erzählten. Eine ziemlich törichte Idee, wenn die Muggel sie gesehen hätten. Aber wenigstens war Harry da raus und ich traf die beiden in der Winkelgasse.
"Fear of a name only increases fear of the thing itself."
Gilderoy Lockhart. Oh, wie ihn verehrt habe. Es ist fast schon peinlich. Seine Bücher sind fantastisch. Er gab bei Flourish und Blotts eine Autogrammstunde und ich ließ mir jede Ausgabe, die ich hatte, von ihm signieren. Selbstverständlich hatte ich sie alle schon gelesen und kannte sie quasi In und Auswendig. Mrs. Weasley war damals ein genau so großer Fan und ich glaube, sie mag ihn noch heute sehr. Beim rausgehen mussten wir natürlich Draco, diesem widerlichen Slytherin über den Weg laufen und dazu noch seinem hochnäsigen, arroganten Vater. Man merkt schon, das die beiden miteinander verwandt sind. Nicht, dass man es nicht direkt an ihrem Aussehen erkennen könnte, sie haben beide dieselbe schmierige Art an sich. Also kamen wir natürlich nicht umhin, uns von ihm runter machen zu lassen. Harry, weil er nun mal Harry Potter ist. Ron, wegen seiner Familie und seiner finanziellen Lage. Und ich, weil meine Eltern Muggel sind. Am liebsten hätte ich ihnen einen Fluch auf den Hals gehängt, aber das konnte ich ja auch nicht machen. Nicht in der Öffentlichkeit und auch so nicht. Dass Ginny mit einem Buch mehr im Kessel den Buchladen verließ, als sie dachte, erfuhren wir erst ein knappes Jahr später.



VORLIEBEN
ABNEIGUNGEN
STÄRKEN
SCHWÄCHEN

IRRWICHT Professor McGonagall, die verkündet, dass Hermine durchgefallen ist
PATRONUS Otter
BESONDERHEITEN
ZAUBERSTAB Weinstockholz - Drachenherzfaser - 11 Zoll
HAUSTIER Krummbein



AVATAR Emma Watson
NEBENCHARAKTERE? Carter Williams und Niamh Evans
REGELN AKZEPTIERT? Sure.

SET, CHARAKTER ODER STECKBRIEFWEITERGABE?
sowohl als auch, immerhin ist sie ein Buchcharakter… Smile



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Hermine Jean Granger
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