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02. September 1995
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Phoenix never die

Miracles of Hogwarts


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 René-Yves Fortin

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AutorNachricht
René-Yves Fortin

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NAME : René-Yves Fortin
SPITZNAME : René, wenn du es richtig aussprichst. Du kannst mich aber auch Rey nennen.
POSITION : Seit der zweiten Klasse bin ich Hüter im Quidditchteam meines Hauses.
ZWEITCHARAKTERE : Adrian Pucey, Bellatrix Lestrange und Morys Mayne spuken von Zeit zu Zeit in meinem Kopf herum.

BeitragThema: René-Yves Fortin   So Okt 30, 2011 1:53 am




THE LITTLE INFORMATION


VORNAME René-Yves
„Eigentlich finde ich zweiteilige Namen total bescheuert. Deshalb stelle ich mich auch immer nur mit René vor. Oder mit Yves. Keine Ahnung, ich mag irgendwie meine beiden Vornamen gerne. Zumindest, wenn sie getrennt wären. Aber daran kann ich eh nichts mehr ändern.“
NACHNAME Fortin
„Ein ganz normaler, französischer Nachname. Er kann an ‚Forteresse‘ also ‚Festung‘ erinnern. Aber über so etwas mache ich mir eigentlich nur selten Gedanken.“
SPITZNAME René/Rey
„Vielen Engländern fällt es schwer, meine Vornamen richtig auszusprechen. Aus ‚Yves‘ machen sie meistens ‚Iiiiiifes‘ und aus ‚René‘ machen sie ‚Réné‘. Das klingt doch total blöd. Bei richtig eingefleischten Engländern hab‘ ich’s aufgegeben, zu versuchen, ihnen die Aussprache meines Vornamens beizubringen. Ich stelle mich deshalb schlichtweg als Rey vor, obwohl ich finde, dass dieser Spitzname nicht so richtig zu mir passt.“
BLUTSTATUS Halbblut
„Meine Mutter ist eine vollkommen reinblütige Hexe. Mein Vater ist ein einfacher Muggel. Als meine Mutter mit meiner Zwillingsschwester und mir schwanger war, fühlte sie sich dazu gezwungen, es meinem Vater zu erzählen. Schade, dass ich da nicht dabei war. Ich versuche heute noch manchmal, mir vorzustellen, wie Papa reagiert hat. Er kommt auch heute noch nicht so richtig damit zurecht, dass ein Teil seiner Familie zaubern kann.“
ALTER 15 Jahre.
„Die meisten denken irgendwie, ich sei ein wenig älter. Sie schätzen mich wegen meinen Gesichtszügen eher auf 16 oder 17. Ich finde auch, dass ich ein wenig reifer als manche Jungs in meinem Alter bin. Aber ich denke mal, das ist Ansichtssache.“
GEBURTSTAG 04. Januar 1980
„Ich bin immer einer der Ältesten in meiner Klasse gewesen, da ich ganz am Anfang des Jahres geboren bin. Trotzdem fand ich es früher schade, dass es selbst in Südfrankreich zu kalt war, um meine Kindergeburtstage draußen zu feiern.“
GEBURTSORT Chartres
„Ich glaube, das liegt nicht allzu weit von Paris entfernt. Meine Eltern haben eine ganze Zeit lang im Hause meiner Großeltern mütterlicherseits gelebt. Dann aber wurde es günstiger für meinen Vater, umzuziehen. Meine Großeltern leben heute noch in Chartres, und ich komme sie in den großen Ferien besuchen.“
WOHNORT St. Tropez
„Ich weiß schon; ganz schön reiche Gegend. Hab ich auch gedacht, als wir dort hingezogen sind. Ich meine, nicht, dass es mich stören würde. Ich mag es ohnehin nicht, wenn es zu kalt wird. Wir wohnen in einem ziemlich großen Haus und haben sogar einen Pool. Ich liebe es, dort zu sein. Leider ist das nur noch selten so, seit ich in Hogwarts bin.“
STERNZEICHEN Steinbock
„Meine Mutter hat mal gemeint, Steinböcke hätten einen starken Willen und würden kein ‚Nein‘ akzeptieren. Wenn man ihr Glauben schenken darf, dann sind Menschen meines Sternzeichens besonders ehrgeizig und zielstrebig. Sie können sich gut verstellen, wenn es nötig ist, und wollen mehr von anderen erfahren, als sie von sich selbst preisgeben. Sie sind einerseits praktische, andererseits aber auch sinnliche Menschen.“

GESINNUNG
„Neutral? Gut? Keine Ahnung. Irgendetwas dazwischen wahrscheinlich. Ich meine, ich bin im gleichen Haus und im gleichen Jahrgang wie Harry. Ich hab das alles, was ihm in den letzten Jahren geschehen ist, sozusagen aus der ersten Reihe miterleben dürfen. Da kann ich irgendwie auch nicht anders, als ihm Glauben zu schenken. Trotzdem bin ich keiner seiner größten Anhänger.“

ALL ABOUT SCHOOL


HAUS Gryffindor
„Irgendwie kann ich den Eindruck nicht loswerden, dass der Sprechende Hut damals bei mir das Ausschlussverfahren verwendet hat; für Ravenclaw war ich nicht strebsam genug, gutmütig bin ich auch nicht, und eine dieser ewig fiesen Schlangen hätte ich auch nie sein können. Da blieb wahrscheinlich nichts anderes mehr übrig, außer Gryffindor. Im Grunde genommen bin ich mit meinem Haus ganz zufrieden.“
KLASSE 5. Klasse
„Jep, dieses Jahr sind meine ZAGs dran. Das wird mal was. Ich bin eigentlich nicht so fleißig, und müsste mich langsam mal zum Lernen bringen. Zwar habe ich ein gewisses Grundtalent, aber ich weiß eigentlich, dass ich damit dieses Jahr nicht unbedingt weiter komme. Dass ich im fünften Jahrgang bin heißt auch, dass ich mit Harry Potter und Konsorten zusammen bin. Ich bin schon gespannt, was dieses Jahr passiert. Man fühlt sich wie in einer Serie. Mit Potter wird es nie langweilig.“

NOTEN
Verteidigung gegen die dunklen Künste [E]
Verwandlung [E]
Zauberkunst [S]
Zaubertränke [M]
Kräuterkunde [A]
Geschichte der Zauberei [S]
Astronomie [O]
Wahrsagen [O]
Flugstunde [O]

POSITION Hüter
„Seit der ersten Klasse fühle ich mich in der Luft am Wohlsten. Ich habe auch gleich versucht, in die Quidditchmannschaft zu kommen. Im Gegensatz zu Potter habe ich es aber erst in meinem zweiten Jahrgang geschafft. Natürlich ist das in der Zaubererwelt ein sehr verbreiteter Sport, aber viele können nicht wirklich spielen, und wollen nur etwas die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Für mich hat sich Quidditch in den letzten drei Jahren zu einer wahren Leidenschaft entwickelt. Ich trainiere auch hart dafür, dass ich mich immer weiter verbessere.“

BERUFSWÜNSCHE Quidditchprofi
„Ja, ich weiß schon, das klingt irgendwie wie der Wunsch eines kleinen Jungen. Aber es hat mich von Anfang an fasziniert. Schon als ich ein Kind war, habe ich meine Tante Cerise immer angefleht, die Quidditchweltmeisterschaften ansehen zu gehen. Da muss ich mir wohl schon einige Tricks unbewusst gemerkt haben. Seit ich in Hogwarts bin, scheint mir mein Berufswunsch sogar etwas erreichbarer zu sein. Ich hoffe jedenfalls, dass ich eines Tages gut genug sein werde, um für England zu spielen.“

NOW LOOK AT ME


FAMILIE
* Adrien Fortin, Vater, 49 Jahre alt, Personalchef bei einer Autofirma
„Mein Vater ist ein bodenständiger, total humorvoller Kerl. Klar, er ist ein total hohes Tier in seiner Firma, aber er ist irgendwie nicht wie die anderen Idioten, die ihre Familie total vernachlässigen. Er schafft es einfach, beides zu können: Geld verdienen und ein toller Vater sein. Er war zwar nie so oft da, wie meine Mutter, aber immer, wenn ich die Gelegenheit dazu hatte, mit ihm etwas zu unternehmen, dann tat ich es. Und dann war sein Handy abgeschaltet und er hat sich zeit für mich genommen.“

* Louise-Hélène Fortin, geb. Vanier, Mutter, 45 Jahre alt, Wahrsagerin, ehemalige Beauxbâtons-Schülerin
„Meine Mutter ist toll. Und verrückt. Vielleicht ist das auch eine Voraussetzung für ihren Beruf. Jetzt, wo ich Professor Trelawney kenne, finde ich meine Mutter eigentlich schon fast normal. Sie war schon immer etwas komisch. Ich frage mich, wie jemand wie mein Vater eine solche Frau wie Louise-Hélène heiraten konnte. Bei ihnen trifft wohl der Spruch ‚Gegensätze ziehen sich an‘ ziemlich genau zu. Sie verdient mit dem Wahrsagen nicht nur in der Zaubererwelt Geld, sondern geht auch auf Mittelaltermärkte und dergleichen und verkauft dort für jedermann ihren ‚Blick in die Zukunft‘. Ich glaube, ich habe ihr Talent dafür geerbt. Im Gegensatz zu einem Großteil der Hogwarts-Schüler, finde ich das Fach Wahrsagen nämlich interessant und komme sogar mit der Lehrerin klar.“

* Calliste Fortin, Schwester, 24 Jahre alt, Pâtissière
„Meine ältere Schwester kommt mehr nach meinem Vater. Sie ist eben ein Muggel. Das mit dem Zaubern hat ihr nie wirklich gelegen, und ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie wusste, dass unsere Mutter eine Hexe ist. Als der Brief von Hogwarts kam, war die Sache dann natürlich klar, und meine Eltern mussten ihr ein paar Erklärungen liefern. Sie hatte zu dem Augenblick gerade ihre Pâtissier-Lehre beendet. Ich glaube, sie hat sich für mich gefreut, diese ganze Zauberer-Geschichte aber gewollt verdrängt. Sie lebt jetzt wieder in der Nähe von Paris.“

* Margaux Fortin, Zwillingsschwester, 15 Jahre alt, lycéenne
„Tja, was soll ich dazu schon sagen? Eigentlich denken die Meisten, dass Zwillinge sich super verstehen. Bei Junge und Mädchen ist das aber nicht immer der Fall. Meine Zwillingsschwester sieht mir eigentlich auch überhaupt nicht ähnlich. Und ihr Charakter ist mehr ‚Graue Maus‘-mäßig. Sie war immer sehr strebsam. Ich glaube, sie hat es mir ziemlich übel genommen, dass ich den Brief für Hogwarts bekommen habe und sie nicht. Es war immer ihr Ding, Fantasy-Bücher zu lesen, und ich denke, dass sie einfach beleidigt war, dass ihr fauler Bruder etwas Spannendes erleben darf und sie nicht. Wenn unsere Beziehung vor Hogwarts schon nicht gerade prickelnd war, so ist sie seit wir elf sind endgültig hinüber.“

* Ariane Fortin, Schwester, 12 Jahre alt, Schülerin auf Beauxbâtons
„Natürlich musste sie eine Hexe werden. Meine kleine Schwester ähnelt meiner Mutter in allen Punkten. Deshalb habe ich sie von allen auch am Liebsten. Sie ist süß und lieb. Ich war schon ein wenig traurig, als sie nach Beauxbâtons und nicht nach Hogwarts kam. Aber seit sie letztes Jahr eingeschult wurde, fühle ich mich wenigstens nicht mehr ganz so allein in meiner Familie. Jetzt teilt sich Margaux‘ Zorn nämlich zwischen Ariane und mir auf, und trifft nicht nur mich allein.“

* Cerise Tissard, geb. Vanier, Tante, 44 Jahre alt, ehemalige Beauxbâtons, Medi-Magierin
„Meine Tante Cerise ist echt super. Sie war es, die mich Quidditch hat entdecken lassen. Da sie Medi-magierin ist, muss sie nie etwas bezahlen, um bei einem Spiel dabei zu sein. So konnte sie mich immer leicht mitnehmen. Das hat angefangen, als ich bei ihr zu Hause einen Besen entdeckt habe, und sie fragte, warum der denn so komisch aussähe. Unsere Eltern hatten nämlich die Absprache gehabt, dass sie uns erst von Magie erzählen, wenn einer von uns magisches Talent aufweist. Als ich aber den seltsamen Besen bei Cerise stehen sah, war ich erst fünf. Ich bin also hinter das Geheimnis gekommen, und sie hat versprochen, mich zum nächsten Quidditch-Spiel mitzunehmen, wenn ich meinen Eltern ja nichts davon erzählte. Ich war damals so fasziniert und gleichermaßen ungläubig, dass ich sofort zugestimmt habe. Meine Eltern haben nicht verstanden, warum ich plötzlich so oft zu ihr wollte. Sie dürften bis heute noch nichts davon erfahren haben.
Vor zwei Jahren ist ihr Ehemann gestorben, doch sie hat seinen Nachnamen beibehalten. Sie ist anschließend wieder zu ihren Eltern gezogen.“

* Cyprienne Vanier, Tante, 32 Jahre alt, ehemalige Beauxbâtons, Besenmacherin
„Ich weiß, so langsam fragt man sich, ob ich nicht wirklich zum Quidditch-Profi geboren bin. Seit ich in der Gryffindor-Mannschaft bin, habe ich immer den neusten und besten Besen. Meine Tante macht sie immer mit viel Liebe für mich. Da sie nicht verheiratet ist – und es wahrscheinlich auch nie sein wird – lebt sie im Augenblick noch bei ihren Eltern.“

* Abel Fortin, Onkel, 50 Jahre alt, Hufschmied
„Er ist der große Bruder meines Vaters. Als meine Schwestern und ich noch etwas kleiner waren, kam er uns oft besuchen, aber in letzter Zeit ist er sehr mit seinem Beruf beschäftigt. Ich habe mich immer mehr zu der Familie meiner Mutter hingezogen gefühlt. Vermutlich, weil sie Zauberer waren. Er lebt in der Nähe von Montpellier.“

* Jaques-Fernand Fortin, Großvater, 74 Jahre alt, Rentner
„Mein Großvater väterlicherseits wohnt mit seiner Frau in Marseille. Sie haben einen großen Bauernhof, und als ich klein war, sind wir dort sehr gerne hingefahren. Ich hatte ohnehin schon immer einen Hang zu Tieren, und da war es richtig lustig, meinem Opa dabei zu helfen, sich um sie zu kümmern. Er hat immer gedacht, ich könnte vielleicht einmal den Bauernhof übernehmen, da seine Söhne das schon nicht getan haben. Aber da muss ich ihn leider enttäuschen.“

* Marie-Aude Fortin, geborene , 67 Jahre alt, Rentnerin
„Meine Oma hat sich immer zusammen mit meinem Opa um den Bauernhof gekümmert. Sie war noch ziemlich jung, als sie ihren ersten Sohn bekommen hat. Trotzdem fand ich immer, dass sie sehr viel Glück ausstrahlt. Ich glaube, sie ist mit ihrem Leben total zufrieden, und das hat sie auch ihren Enkeln vermittelt.“

* Fabrice Vanier, 69 Jahre alt, Rentner, ehemaliger Gryffindor
„Der Vater meiner Mutter wurde – genauso wie ich – nach Hogwarts geschickt. Er war auch im gleichen Haus wie ich, und war sehr stolz darauf, dass ich keine Schlange geworden bin. Er hat uns immer Zauberermärchen erzählt, als meine Schwestern und ich noch kleiner waren. Er ist es, der noch in Chartres lebt, und seine beiden jüngsten Töchter bei sich wohnen lässt. Er meint immer, dass es ihn keineswegs stört, da das Haus sonst viel zu groß für ihn und seine Frau wäre.“

* Bertille Vanier, geborene Rocher, 64 Jahre alt, Rentnerin, ehemalige Beauxbâtons
„Ich glaube nicht, dass sie sonderlich entzückt war, als ihre älteste Tochter einen Muggel geheiratet hat. Dass gerade aus dieser Beziehung vier Kinder hervorgingen, und dass ihre beiden anderen Töchter noch nicht einmal daran dachten, sich fortzupflanzen, hat sie immer bedauert. Sie ist – ganz im Gegensatz zu meiner anderen Großmutter – sehr vergrämt. Aber sie kocht gut.“

CHARAKTER
„Es klingt zwar seltsam, aber ich finde schon, dass die Beschreibung meines Charakters durch mein Sternzeichen ziemlich richtig ist. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass ich fleißig bin. Ich versuche sogar eher mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Das wäre nämlich nichts für mich, den ganzen Tag lang an einem Schreibtisch zu hocken und zu lernen. Ich brauche Abenteuer. Zwar nicht unbedingt so, wie Harry Potter, aber ich finde es zum Beispiel spannend, Regeln zu brechen. Das klingt jetzt erst einmal dämlich, aber es gibt einem einen ziemlichen Adrenalinkick, wenn man nachts durch Hogwarts streift und versucht, weder von Snape, noch von Filch ertappt zu werden. Ich gehe außerdem gerne feiern, weshalb ich mich auch nachts oft rausschleiche, um mich mit Freunden zu Treffen und in irgend eine Bar zu gehen.
Da ich sehr selbstbewusst bin, mag ich es nicht, wenn man mich kritisiert, oder an mir zweifelt. Damit kann ich einfach nicht umgehen. So kann bei mir schnell mal Wut entstehen. Ich weiß eigentlich, dass ich nicht immer Recht haben kann, aber ich versuche doch immer wieder, mein Verhalten zu rechtfertigen. Ich würde nämlich sagen, dass ich ein ganz schönes Allgemeinwissen habe. Manche behaupten von mir, dass ich besserwisserisch bin, weil ich zu fast jedem Thema etwas zu sagen habe. Ich bin eben nicht gerne still und höre zu. Ich handle viel lieber selbst.
Eine andere, nennenswerte Eigenschaft von mir ist wohl mein Humor. Ich finde es schade, dass die Leute in letzter Zeit immer ernster werden. Nur, weil Du-weißt-schon-wer zurück ist, heißt das doch noch lange nicht, dass wir jetzt alle um unser Leben fürchten müssen. Und selbst wenn – dann ist es doch viel schöner, noch ein wenig Spaß zu haben, bevor man abtritt, oder etwa nicht? Das Hauptziel meiner Scherze sind Slytherins oder irgendwelche Loser. Hufflepuffs bieten sich auch gut. Letztere sind einfach viel zu lieb, um sich wehren zu können, wenn man sie ärgert. Ich bin nicht so ein Idiot wie die Schlangen, die eigentlich nur ihren schlechten Charakter vorzeigen wollen. Ich bin eher jemand, der gerne ein Späßchen macht. Sogar über meine Freunde mache ich mich manchmal lustig, aber sie wissen, dass das nicht ernst gemeint ist, und lachen meistens sogar mit. Jetzt, wo wir schon bei dem Thema Freunde sind, kann ich anmerken, dass ich einen ganzen Haufen davon habe. Ich würde sogar sagen, dass ich ziemlich beliebt bin. Ein paar wenige finden mich eher lästig, nicht ernst genug und arrogant. Trotzdem weiß ich, dass gerade letzte Eigenschaft etwas ist, was die meisten Mädchen insgeheim zum Schwärmen bringt. Deshalb würde ich auch nicht im Traum daran denken, mich zu ändern. Ich mag es sehr, mit Mädchen zu flirten. Ob nun jünger oder älter spielt für mich kaum eine Rolle. Hauptsache, sie sind hübsch. Und nicht allzu introvertiert. Denn jemand Langweiliges suche ich auf keinen Fall. Ich bin oft von einer ganzen Traube von ihnen umgeben, was mir schon einige eifersüchtige Blicke eingebracht hat. Lange bin ich aber nie mit einer zusammen. Ich glaube nicht, dass das etwas für mich ist. Das Spannendste ist ja eigentlich, um das Mädchen zu werben. Wenn ich sie einmal habe ist nichts mehr interessant an ihr, und es ist, als würde sich eine gewisse Spannung wieder legen. Man könnte es schon fast ein Hobby von mir nennen. Naja, und dann gibt es in meinem Leben noch Quidditch. Das dürfte man ja schon bemerkt haben. Ich gehe gerne trainieren, und halte mich stets dafür fit, meiner Mannschaft den Sieg zu verschaffen. Als Hüter habe ich eine ziemlich wichtige Position, und das weiß ich auch. Dieser Sport erfüllt einen großen Teil meiner Zeit, aber es macht mir so viel Freude, dass ich sogar nach drei oder vier Stunden noch weitermachen könnte.“

AUSSEHEN
„Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Sagen wir einfach einmal, dass ich groß bin. So in etwa 1,76m. Für Jungs in meinem Alter ist das schon ganz schön ordentlich, aber ich finde, es gibt mir einen Vorteil in meiner Position als Hüter. Mein Körperbau ist schlank, aber nicht drahtig. Ich würde mich eigentlich sogar eher als muskulös bezeichnen. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, wenn man mal bedenkt, wie viel ich dafür trainiere. Meine Haut wird im Sommer genauso schnell braun, wie sie im Winter wieder weiß wird. Das finden viele ziemlich komisch. Ich scherze manchmal, dass ich einfach wie ein Chamäleon bin. Oder so. Ich passe mich einfach der Jahreszeit an. Wenn man mich mal etwas genauer betrachtet, dann bemerkt man, dass ich recht scharfe Gesichtszüge habe. Mein Unterkiefer ist ziemlich breit, während meine Wangenknochen ein wenig hervorstechen. Mein Mund ist schmal aber breit. Wenn du mir in die Augen schaust, dann musst du erst einmal gründlich meine Pupille suchen. Die Farbe meiner Iris ist nämlich ein richtig dunkles Braun. Meine Augen sind eher groß geraten. Meine Haare liegen auch irgendwo zwischen schwarz und braun. Ich verbringe morgens ziemlich viel Zeit damit, dass sie so lässig zerzaust aussehen. Überhaupt nehme ich mir viel Zeit für mein Aussehen. Auch meine Kleidung ist – wie ich finde – ziemlich stilvoll gewählt. Ich würde niemals ein Paar Schuhe anziehen, das nicht zu meinem Hemd oder meinem Gürtel passt. Das klingt zwar in erster Linie schwul, ist aber doch einer der wichtigsten Faktoren, um ein Frauenherz zu erobern. Außerdem versuche ich stets, ein Mittelding zwischen vornehm und lässig zu finden. Denn komplett im Anzug gekleidet sieht man in meinem Alter dann doch lächerlich aus.“

BIOGRAFIE
„Wie man mittlerweile wohl bemerkt haben müsste, sind meine Eltern französischen Ursprungs. Ich bin in einem Muggel-Krankenhaus in Chartres geboren. Damals lebten meine Eltern noch bei meinen Großeltern mütterlicherseits. Natürlich kann ich mich an die ersten vier bis fünf Jahre meines Lebens kaum erinnern, und ich glaube auch nicht, dass etwas Besonderes in diesem Zeitraum passiert ist. Was ich weiß ist, dass ich in einen Kindergarten gegangen bin, der nicht weit vom Haus meiner Großeltern entfernt war. An die Kinder, die ich dort kennenlernte, kann ich mich kaum erinnern. Fest steht jedenfalls, dass ich mich schon damals einiger Beliebtheit erfreute. Als ich fünf war haben mich meine Eltern eine Woche lang während den Weihnachtsferien zu meiner Tante Cerise gebracht. Meine große Schwester ist mit meiner Zwillingsschwester bei meinen Großeltern geblieben, da sie noch einige Vorbereitungen für das Fest treffen wollten. Bei meiner Tante habe ich dann einen Besen entdeckt, der keinesfalls zum Fegen gedacht war. Sie hat mir erklärt, dass man auf diesem Besen reiten kann, und ich kann mich daran erinnern, dass ich ihr nicht wirklich geglaubt habe. Irgendwie hat sie es geschafft, mich mit Keksen zu erpressen, damit ich meinen Eltern nichts davon verrate. Sie hat mich am Tag darauf zu einem Quidditch-Spiel mitgenommen. Damals habe ich das alles noch nicht verstanden. Ich habe es für eine Art Traum gehalten, oder so. Naja, Kinder leben auch ein wenig in ihrer eigenen Welt. Das war auch zu Hause so. Da war ich immer Abseits von meinen Barbie-spielenden Schwestern.
Dann bin ich in die Grundschule gekommen. Die zwei ersten Jahre habe ich in der Grundschule von Chartres verbracht. Dann wollte mein Vater umziehen, weil es seines Jobs wegen günstiger war, eher im Süden zu leben. In den Sommerferien sind wir dann in ein Haus in St. Tropez gezogen. Eine wunderschöne Gegend. Wir hatten ein richtig großes Haus, mit allem, was das Herz begehrt. Meine Mutter konnte dort auch richtig davon leben, dass sie Wahrsagerin ist, da es in dieser Gegend sehr viele Touristen gibt. In St. Tropez bin ich weiter in die Grundschule gegangen. Innerhalb weniger Wochen hatte ich bereits einen Freundeskreis um mich herum geschart. Meine Zwillingsschwester hat diesen Umzug weniger gut verkraftet. Sie fand es furchtbar, einfach so von ihren Großeltern und ihren Freunden in Chartres ‚weggerissen‘ worden zu sein, und wurde zu dieser Zeit immer stiller. Zum Glück war sie nicht in meiner Klasse, sonst wäre meine Beziehung zu ihr wahrscheinlich noch schlimmer. Sie war eben viel strebsamer als ich, da sie meine Eltern irgendwie beeindrucken wollte. Mir war das zwar nicht egal, aber ich konnte mehr mit meinen sportlichen Leistungen glänzen, da ich in der Junior-Basketballmannschaft spielte. Ich habe am Anfang Quidditch oft mit diesem Muggel-Sport verglichen, und ich denke auch, dass meine Erfahrung im Basketball mir einige Vorteile im Quidditch verschafft hat. Ich nutzte oft die Ferien aus, um Tante Cerise öfter zu besuchen und mir wieder Spiele mit ihr anschauen zu gehen.
Am Ende meiner Grundschulzeit konnte ich es schon kaum erwarten, das Collège zu besuchen. Das hörte sich alles so spannend an, mit den vielen neuen Fächern. Und für jedes Fach gab es einen anderen Lehrer. Das faszinierte mich irgendwie. Eines Tages im August klatschte beim Mittagessen plötzlich eine Eule an unser Wohnzimmerfenster. Meine Mutter war die erste, die aufstand, das Fenster öffnete, den Vogel aufhob und ihn auf unseren Boden setzte. Sie hatte einen Brief in der Hand, den sie mir ohne weitere Erklärungen in die Hand drückte. Ich habe mich noch gefragt, warum mein Vater plötzlich so einen seltsamen Blick hatte. Kurz darauf habe ich es verstanden. Meine Mutter hat mir erklärt, dass ich etwas anders als meine beiden älteren Schwestern bin. Sie hat meinen Vater angesehen, und sie haben uns alles über Zauberer und ihre Welt gesagt. Margaux ist gar nicht bis zum Schluss geblieben. Sie hat ihre Erbsen aufgegessen und ist still in ihr Zimmer gegangen. Sie hat den ganzen Sommer über kaum ein Wort mit mir gewechselt. Calliste hingegen war total aufgeregt. Sie fand es total spannend, dass ihre Mutter und ihr Bruder zaubern konnten. Sie hat mich auch zusammen mit meinen Eltern nach King’s Cross begleitet, während Margaux zu Hause blieb. Eine Woche vor meiner Abreise hat meine Mutter mich nach Paris geschleppt. Sie ist mit mir zum französischen Equivalent der Winkelgasse gegangen, hat mir Zauberergeld besorgt, einen Zauberstab, und all die anderen, seltsamen Artikel, die man so als Zauberschüler brauchte. Am wenigsten konnte ich mich an den Gedanken gewöhnen, dass ich einen Umhang würde tragen müssen. Das war irgendwie seltsam. Ich war schließlich mehr an Jeans und Pullover gewöhnt und… wer trug schon noch Umhänge?
Ich war total aufgeregt. Ab August hatte ich endlich verstanden, dass alles, was Cerise mir je erzählt hatte, tatsächlich stimmte. Ich hätte beinahe meine Koffer am Bahnsteig stehen lassen, wenn meine Mutter sie mir nicht noch in letzter Sekunde hoch gereicht hätte. Ich habe mich einfach zu ein paar Leuten gesetzt, und versucht, mit ihnen ein Gespräch anzufangen. Das erste, spannende Ereignis war der Süßigkeitenwagen. Da ich mehr wie ein Muggel aufgewachsen war, kannte ich Schokofroschkarten, Bertie Bott’s Bohnen und all diese Leckereien gar nicht. Die Schüler in meinem Abteil kauften sich gleich ein paar, und ich tat es ihnen gleich. Ich habe mich schnell mit ihnen angefreundet. Es war zwar nicht einfach, da ich eigentlich nur französisch konnte, aber da wir uns durch Zeichensprache verständigten, mussten wir viel lachen.
Wie alle anderen Erstklässler bin ich über den Schwarzen See gefahren. Ich habe mich gefragt, warum wir diesen Weg nahmen, und die anderen Schüler irgendwie nicht. Als ich dann aber vor dem großen Eichentor stand, habe ich mir keine Gedanken mehr über die anderen gemacht. Hogwarts war… gigantisch. So hatte ich es mir nicht einmal in meinen kühnsten Träumen vorgestellt. Plötzlich hatte ich all die Ruhe verloren. Ich wollte nur noch rein, und diese Welt voller Magie entdecken. Mein Wunsch wurde erfüllt. In einer engen Kammer wartete ich mit den anderen zusammen. Eine Lehrerin, die sich als Professor McGonagall vorstellte, war bei uns. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sie eine kleine Tür, und wir traten in die große Halle. Wie die meisten anderen war ich zuerst einmal von der Decke fasziniert, die den Himmel draußen darstellte. Ich hörte eine junge Hexe mit braunen, buschigen Haaren vor mir etwas über die Machart dieser Decke erklären, ignorierte aber nach kurzer Zeit ihre Stimme. Ich hoffte, dass ich nicht in ihr Haus kommen würde. Das hatte meine Mutter mir nämlich schon erklärt. Dass es in Hogwarts vier Häuser gab, in die man je nach Eigenschaften eingeteilt wurde. Es waren sechs Schüler vor mir dran. Dann durfte auch ich mich auf den hölzernen Hocker setzen. Der sprechende Hut landete auf meinem Kopf. Ich hörte ihn zu mir sprechen, doch leider verstand ich nicht viel von dem, was er mir sagte. Das Einzige, was ich verstand, das war „GRYFFINDOR!“. Und ich freute mich. Ich wusste nicht wieso, aber ich freute mich. Das waren doch die mutigen Löwen, oder? Mit einem breiten Grinsen setzte ich mich an den rot-gold geschmückten Tisch. Nach mir kamen noch ein recht schüchtern wirkender, schwarzhaariger Junge, ein Rotfuchs, der von älteren Schülern am Tisch, die ihm sehr ähnlich sahen, angefeuert wurde, das Mädchen mit den buschigen Haaren und ein Junge mit Brille, von dem ich später erfuhr, dass er Harry Potter war, in mein Haus. Die Schüler danach bekam ich gar nicht mehr mit, da ich viel zu beschäftigt damit war, mir über die darauf folgenden Tage Gedanken zu machen. Als die Zeremonie beendet war, hielt ein Lehrer mit langem, grauen Bart, den ich richtig als den Schulleiter erkannte, eine Rede. Anschließend erschienen haufenweise Gerichte auf dem Tisch. In all der Zeit hatte ich meinen Hunger gar nicht bemerkt, und ich fing an, alles Mögliche, was lecker aussah, auf meinen Teller zu laden. Ein weiterer spannender Moment, war der, in dem ich zum ersten Mal den Gryffindor-Gemeinschaftsraum und die Schlafsäle betrat. Ich fand die Einrichtung richtig gemütlich. Vorher hatte ich mir eher etwas Modernes, Kaltes unter dem Wort ‚Internat‘ vorgestellt. Aber das hier, das war kein Internat, das war ein Zu Hause.
Die ersten Monate habe ich erst einmal damit verbracht, Kontakte zu knüpfen und englisch zu lernen. Letzteres war nicht unbedingt einfach, aber da niemand meine Sprache beherrschte, hatte ich ohnehin keine Wahl. Ich erinnere mich noch daran, dass ich während den Weihnachtsferien immer wieder Probleme damit hatte, mit meiner Familie französisch zu reden. Davor aber ist an Halloween was ziemlich Gruseliges passiert. Irgend so ein gigantisches, magisches Wesen hatte es irgendwie geschafft, nach Hogwarts zu kommen, und hat die ganzen Festlichkeiten gestört. Ich bin zu dem Zeitpunkt mit den meisten anderen in der Großen Halle geblieben. Ich hatte zwar keine richtige Angst, da ich nicht wusste, wozu dieses Ding genau fähig war, aber eine gewisse Spannung war natürlich schon da. Irgendwann durften wir dann wieder auf unsere Zimmer. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich mich sofort in mein Bett gelegt habe.
Der Rest des Jahres verlief recht friedvoll. Ich hatte bald schon einen kleinen Freundeskreis, und wir hatten ziemlich viel Spaß, ob nun während oder nach dem Unterricht. Von der ganzen Harry Potter-Geschichte habe ich verhältnismäßig wenig mitbekommen. Ich dachte erst einmal, er sucht nur nach Aufmerksamkeit. Außerdem wusste ich ja nicht so richtig, wer er war. Das habe ich erst in den Sommerferien erfahren, als ich meiner Mutter erzählte, was er Ende des Schuljahres gemacht hatte. Ich hatte die ganze Sache mit dem Stein der Weisen auch nur am Rande mitbekommen, aber trotzdem kam es mir seltsam vor, was da für Gerüchte umgingen. Meine Mutter hat mir dann erklärt, dass er der Auserwählte sei, und dass er die Zaubererwelt einmal retten würde und… ach, was weiß ich noch alles. Sie wusste ziemlich viel über ihn, zumal Sybill Trelawney eine gute Freundin von ihr ist.
Nach den Sommerferien begann mein zweites Jahr. Ich war weniger aufgereckt, als ich in die rote Dampflock stieg, und freute mich, meine Freunde wiederzusehen. Wir lachten im Zug über Neville Longbottom, der Probleme damit hatte, seine Kröte einzufangen. Ich bewarb mich in diesem Jahr wieder für die Quidditchmannschaft Gryffindors, und wurde in der Position des Hüters auch eingesetzt. Ich freute mich richtig darüber, und gab mir auch viel Mühe darin, immer besser zu werden. Ich schaute mir immer wieder zwischendurch ein paar Spiele mit Cerise an, damit ich mir von den Profis ein paar Tricks abschauen konnte. Meine schulischen Leistungen waren zu der Zeit zwar nicht überragend, aber Quidditch machte mir einfach zu viel Spaß, als dass ich es für Bücher und Pergament aufgegeben hätte. Professor Quirrel wurde durch diesen irren Professor Lockhart ersetzt. Der war… richtig komisch. Und auf Aufmerksamkeit aus. Ich habe zahlreiche Stunden von ihm geschwänzt, und mich mit meinen Freunden eher darum gekümmert, ein paar Geheimgänge zu finden, durch die wir in den Honigtopf gelangen könnten. Natürlich wussten wir genau, dass erst Drittklässler nach Hogsmeade durften, aber gerade das war irgendwie spannend daran. Wir wurden einige Male von Filch erwischt, gaben aber nicht auf, sondern verbesserten unsere Schleich-Techniken. Wir kannten schon einige Winkel von Hogwarts, bevor das Jahr zu Ende ging. An Weihnachten war ich nicht nach Hause gereist. Ich fand es besser, in Hogwarts zu bleiben. Das Schloss war für mich jetzt viel mehr zu Hause als Saint Tropez. Dort erwartete mich ohnehin nur der langweilige Muggel-Alltag. Dieses Jahr konzentrierte ich mich ein wenig mehr auf Harry Potter, mit dem ich mich auch durchs Quidditch angefreundet hatte. Wieder ging das Jahr nicht ohne Turbulenzen zu Ende, da der schmierige Professor Lockhart – den ich immer weniger leiden konnte, da er zu viele Mädchen um sich hatte, und ich dafür umso weniger – zusammen mit Harry irgendeine Schlange tötete und… ach, fragt mich nicht. Ich hatte zwar wieder die Gerüchte gehört, aber ich wollte auch Harry nicht unbedingt danach fragen. Ich wollte nicht wie die anderen, total neugierigen Idioten sein, die den armen Jungen beinahe zu Brei trampelten. Was mir allerdings missfiel war, dass er durch seine Heldentaten wahrscheinlich einen Haufen Mädchen um sich scharren würde.
Trotzdem freute ich mich auf mein drittes Schuljahr. Da würde ich nämlich endlich ein paar Fächer dazu nehmen dürfen. Ich wusste schon genau, was ich nehmen würde: Wahrsagen und Astronomie. Zwei Fächer, in denen ich durch meine Mutter nur gut sein konnte. Der Sommer war lang. Meine Schwestern redeten kaum mehr mit mir. Die eine, weil sie schon gar nicht mehr zu Hause war, die andere, weil sie immer noch einen langweiligen Alltag in einer Muggel-Schule hatte. Sie gab trotzdem vor, dass es ihr nichts ausmachte, und dass sie gar nicht so ein Spinner wie ich sein wollte. Ich glaubte ihr nicht, lachte sie aus und verbrachte den Großteil des Sommers bei Cerise. Meine andere Tante Cyprienne hatte davon erfahren, dass ich jetzt Quidditch spielte, und mir einen eigenen Besen angefertigt. Ich freute mich schon darauf, ihn auszuprobieren. Als es endlich September wurde, konnte ich das erste Quidditchspiel schon kaum erwarten. Durch mein Wissen in Astronomie und Wahrsagen konnte ich auch meinen Notendurchschnitt aufbessern, sodass die Lehrer es mir nicht mehr ganz so übel nahmen, dass ich viel Zeit mit dem Training verbrachte. Da ich einige Zeit mit Harry und seinen Freunden verbrachte, fiel ein wenig von ihrem Glanz auch auf meinen Ruf ab. Ich hatte schon da einige Freundinnen, was natürlich nichts Ernstes war, da ich ja erst dreizehn war. Trotzdem machte es mir schon Spaß, erst eine Weile lang mit ihnen zu flirten. Wieder hatte ich ein neues Hobby entdeckt, das mich von der Schule und allen ‚wichtigen‘ Geschehnissen ablenkte. Natürlich hatte auch ich immer mehr Angst, irgendwelche Geheimgänge zu benutzen, oder überhaupt nach Hogsmeade zu gehen, da Sirius Black schließlich irgendwo lauern konnte. Irgendwie hatte ich dann doch genug Spaß in diesem Jahr, um es nicht als vollkommen furchtbar in Erinnerung zu haben. In den Sommerferien erfuhr ich, dass das Trimagische Turnier im folgenden Schuljahr in Hogwarts stattfinden würde. Meine Mutter erklärte mir, worum es dabei ging, und dass dort die drei Zaubererschulen in Europa einen Kandidaten stellen würden. Diesen August klatschte wieder eine Eule gegen unsere Fensterscheibe. Alle wussten, dass sie für Ariane sein musste. Und natürlich war es so. Sie war überglücklich, nach Beauxbâtons zu dürfen. Meine Zwillingsschwester schmollte nur umso mehr, und meine Eltern hatten eine Zeit lang sogar Angst, dass sie irgendwie ausreißen würde. Ich war einfach nur froh darüber, nicht mehr der Einzige von uns Kindern zu sein, der ein Zauberer war. Natürlich musste ich diesen Sommer zu den Quidditchweltmeisterschaften. Ich war mit Cerise und Cyprienne dort. Und wie es nicht anders hätte kommen können, musste mir dieser Moment natürlich vermiest werden. Dabei hatte ich mich so sehr darauf gefreut. Als die ersten Unruhen entstanden, reagierten meine Tanten schnell genug, um mich von diesem Ort weg zu bringen. Ich war richtig enttäuscht darüber, dass die Weltmeisterschaft abgebrochen worden war. Die restlichen Ferienwochen vergingen rasch, und schon bald befand ich mich wieder in den pferdelosen Kutschen, die die älteren Schüler nach Hogwarts brachten. Gleich von Anfang an wurde alles für das Trimagische Turnier vorbereitet. Wir bekamen sogar Tanzunterricht. Dann trafen auch die Schüler der anderen Schulen ein. Ich fand es schade, dass nur die Älteren da waren. Schließlich hätte ich meiner Schwester sonst meine Schule zeigen können. Nur allzu gerne hätte ich mich für das Turnier beworben, aber leider war ich noch zu jung. Wie viele anderen war ich deshalb umso mehr erstaunt, als der Feuerkelch Harrys Namen ausspuckte. Es hätte mir ja eigentlich klar sein müssen, dass ihm einmal wieder so etwas passiert. Dann wurde uns mitgeteilt, dass es einen Weihnachtsball geben würde. Das wiederum interessierte mich sehr. Ich bekam haufenweise Anfragen von Mädchen, die von mir begleitet werden wollten. Ich hatte mir nur eine auszusuchen. Schließlich nahm ich eine aus Beauxbâtons. Immerhin konnte ich ihre Sprache sprechen, das war schon einmal ein Vorteil, den ich den meisten Jungs in Hogwarts voraus hatte. Ich war ein grauenhafter Tänzer. Zum Glück interessierte es das Mädchen auch nicht so, tanzen zu gehen. Sie diskutierte den ganzen Abend lang in lebhaftem Französisch mit mir. So schön sie auch war, ging sie mir langsam auf die Nerven. Ich bin irgendwann gegen ein Uhr morgens vor ihr geflüchtet und habe sie daraufhin gemieden. Sie war, glaube ich, nach der Aktion aber sowieso ziemlich sauer auf mich. Das Alles ging unter dem Aufruhr der Turnier-Prüfungen unter. Ich war ziemlich beeindruckt von dem, was Harry Potter da leistete. Er war schließlich jünger als die anderen Teilnehmer. Die letzte Prüfung war richtig spannend von der Seite der Zuschauer aus. Niemand hätte sich wahrscheinlich träumen lassen, dass der andere Teilnehmer aus Hogwarts, Cedric Diggory, sterben würde. Ich war fassungslos, als Harry mit seiner Leiche in der Hand wieder auftauchte. Als er sagte, Voldemort sei zurück, glaubte ich ihm aufs Wort. Er war mein Freund, und ich verstand, dass er das nicht einfach so erfinden konnte. Ich war sehr aufgewühlt, als ich nach Hause kam. Meine Eltern hatten sich bereits Sorgen gemacht, da meine Mutter von dem Wirbel über einige befreundete Zauberer gehört hatte. Wir haben uns lange darüber unterhalten, dass ‚Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf‘ zurück sein könnte. Sie hat beschlossen, mich weiterhin nach Hogwarts gehen zu lassen, da sie einsah, dass ich nicht mehr in die Muggelwelt zurück wollte. Auch mein Vater war damit einverstanden. So packte ich Ende des Sommers wieder meine Koffer und ging zum Bahnsteig 9 ¾. Ich bin gespannt, was dieses Jahr passieren wird. Irgendwie werde ich das Ungute Gefühl nicht los, dass es auch in meinem fünften Schuljahr nicht gerade ruhig sein wird.“

SMALL SECONDARY MATTERS


VORLIEBEN
* Süßigkeiten
* Mit Mädchen flirten
* Butterbier
* Quidditch
* Spaß haben
ABNEIGUNGEN
~ Slytherins
~ Niederlagen
~ Abfuhren
~ Seine Zwillingsschwester
~ Ungeziefer
STÄRKEN
+ Humor
+ Flug-Talent
+ Flirten
+ Hohes Selbstvertrauen
+ Guter Zauberer
+ Sich verstellen/ schauspielern
SCHWÄCHEN
- Überschätzt sich meistens selbst
- Kann schlecht mit Kritik umgehen
- Hat Schwierigkeiten damit, sich zu konzentrieren
- Ist selten ernst
- Erträgt keine Niederlage
- Faul

IRRWICHT Ein Riese
„Diese Sagenwesen haben mir schon früher Angst gemacht, sogar noch bevor ich wusste, dass es sie tatsächlich gibt. Sie sind einfach so groß und unkontrollierbar. Und man kann irgendwie nicht mit ihnen verhandeln. Außerdem stinken sie. Glaube ich.“
PATRONUS -
BESONDERHEITEN -

ZAUBERSTAB Drachenherzfaser, Ahorn, 11 ½ Zoll
„Wie die meisten in Hogwarts habe ich meinen Zauberstab von Ollivander’s aus der Winkelgasse. Als ich eingeschult wurde, habe ich ihn gekauft. So tolle Geschichten wie Harry Potter habe ich noch nicht mit ihm erlebt, aber ich schätze mal, das kommt noch.“
HAUSTIER Kater Maxence
„Ich mag meinen Kater. Er ist völlig schwarz, bis auf zwei weiße Flecken um seine Schnauze und um sein Ohr. Er folgt mir auf Schritt und Tritt, und macht sich einen Spaß daraus, Slytherins anzufauchen. Ansonsten genießt er das Leben hier und schnorrt hin und wieder etwas zu Essen und Streicheleinheiten bei hübschen Mädchen.“

BACKSTAGE


AVATAR Jérémy Kapone
NEBENCHARAKTERE? Adrian Pucey, Bellatrix Lestrange, Morys Mayne
REGELN AKZEPTIERT? Jeah. :3

SET, CHARAKTER ODER STECKBRIEFWEITERGABE? Nein, ja, nein. ;D


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René-Yves Fortin
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